Wir sichten regelmäßig die Fachliteratur zu Cissus quadrangularis. Hier steht, was neu erschienen ist, was es
bedeutet und wie belastbar es ist. Ausführliche Analysen der wichtigsten Arbeiten findest du unter
Studien.
Italienische Forschende haben die Studienlage zu Cissus und Osteoporose zusammengefasst. Ihr Fazit ist vorsichtig und deckt sich mit unserer Einschätzung.
Unser Fazit: Cissus könnte bei beginnendem Knochenschwund den Knochenumbau bremsen. Eine Zunahme der Knochendichte ist beim Menschen nicht belegt.
Eine indische Studie berichtet schnellere Heilung von Speichenbrüchen mit einer Kombination aus Cissus und Weihrauch-Extrakt. Die Studie war allerdings nicht verblindet.
Unser Fazit: Interessantes Signal aus einer randomisierten Studie am Menschen. Offenes Design, Kombinationspräparat und Herstellernähe begrenzen die Aussagekraft.
Eine thailändische Arbeitsgruppe hat erstmals alle Humanstudien zu Cissus und Knochen-Blutwerten systematisch zusammengefasst. Das Ergebnis: positive Tendenzen, aber eine schwache Datenbasis.
Unser Fazit: Wichtiger Schritt, weil erstmals nur Humanstudien gebündelt werden. Für eine Wirkaussage sind die eingeschlossenen Studien aber zu klein und zu unterschiedlich.
Eine koreanische Studie zeigt an Ratten mit künstlich ausgelöster Kniearthrose weniger Knorpelschäden und Entzündung. Für Menschen bleibt die Frage offen.
Unser Fazit: Plausible Tierdaten zum Gelenkschutz. Eine placebokontrollierte Studie an Menschen mit Arthrose fehlt weiterhin.
Eine thailändische Arbeit zeigt, wie sich ein traditionelles Cissus-Mischpräparat über konkrete Leitsubstanzen analysieren lässt. Ein Gegenentwurf zur Ketosteroid-Messung per Ether-Auszug.
Unser Fazit: Zeigt, dass eine gezielte, validierte Messung von Leitsubstanzen in Cissus-Präparaten machbar ist. Bei Ketosteroid-Angaben auf Etiketten fehlt genau das.
Eine koreanische Studie testete den bekannten Extrakt CQR-300 an Mäusen mit Typ-2-Diabetes. Bemerkenswert ist vor allem, worauf der Extrakt standardisiert war.
Unser Fazit: Bei Mäusen sanken Blutzucker und Langzeitzucker. Spannender für den Markt: Der Extrakt wurde per HPLC auf 1,15 % Quercetin bestimmt, nicht auf Ketosteroide.
Chinesische Forschende haben das Erbgut der Pflanze sequenziert und zeigen, wie sie extreme Trockenheit übersteht.
Unser Fazit: Keine Gesundheitsstudie, aber eine wichtige Grundlage: Wer die Gene kennt, kann künftig gezielt nach den Stoffwechselwegen der Inhaltsstoffe suchen.
Datumsangabe = Erscheinungsdatum der Originalarbeit. Neue Beiträge kommen laufend dazu.